26. June 2008

Spritkosten im Griff

Spritpreise steigen und steigen...Die Spritpreise steigen und steigen und ein Ende scheint nicht in Sicht. Gegen die steigenden Preise kann man nichts machen, aber mit deinem Fahrverhalten hast du es selbst in der Hand, wie oft du die Tankstelle ansteuern musst. Wir haben ein paar Tipps gesammelt, wie du deinen Spritverbrauch niedrig halten und gleichzeitig deinen Geldbeutel und die Umwelt schonen kannst:

  • Vorausschauend fahren. Experten meinen, dass sich der Spritverbrauch um etwa 10 bis 15% senken lässt, wenn du vorausschauend fährst. Damit vermeidest du unnötiges Bremsen und erneutes Anfahren, das überproportional viel Kraftstoff verbraucht. Beim Anfahren empfiehlt sich, möglichst wenig Gas zu geben und dann frühzeitig hoch zu schalten. Lernen kannst du das übrigens im EcoDrive-Kurs im Driving Center Veltheim. MobiJeunes verlost zurzeit 10 Gutscheine für einen solchen Kurs.
  • Fahrgemeinschaften und Carsharing. Je mehr Leute in einem Auto sitzen, umso günstiger und umweltschonender wird die Fahrt. Frag doch mal deine Kommilitonen oder Arbeitskollegen, ob sie nicht das gleiche Ziel haben wie du. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt von Fahrgemeinschaften ist die nette Gesellschaft! Wenn du dein Auto nicht regelmäßig brauchst, könnte Carsharing eine bequeme und günstige Alternative für dich sein!
  • Kurzstrecken vermeiden. Für kurze Distanzen immer das Fahrrad oder die eigenen Füsse benutzen. Das hat nicht nur einen positiven Effekt auf deine Finanzen, sondern auch auf deine Fitness. Öffentliche Verkehrsmittel sind natürlich auch eine Alternative, zum Beispiel wenn es regnet.
  • Verzichte auf unnötigen Ballast. Montiere den Dachgepäckträger nur dann, wenn du ihn wirklich brauchst und lasse ihn sonst in der Garage stehen. Durch die aerodynamischen Verwirbelungen auf dem Dach erhöht sich der Spritbedarf nämlich beträchtlich. Auch wenn du z.B. deine Wasserkisten im Kofferraum spazieren fährst, verbrauchst du mehr als nötig.
  • Technik in Schuss halten. Kontrolliere regelmäßig den Reifendruck. Das ist zum einen wichtig für deine Sicherheit, aber auch weil ein zu niedriger Reifendruck hohen Verbrauch verursacht. Mit dünnflüssigen Leichtlaufölen für den Motor lässt sich der Verbrauch um bis zu 6% reduzieren. Frage doch mal in deiner Garage nach.
  • Steht der Kauf eines neuen Autos an? Dann achte auf niedrigen Verbrauch und überlege, ob nicht ein Fahrzeug mit alternativer Antriebsart für dich in Frage kommt. Damit hast du nicht nur die Kosten an der Tankstelle im Griff, sondern sparst auch bei der Versicherung. Denn Fahrzeugversicherer wie die Mobiliar bieten besonders attraktive Ökotarife für umweltfreundliche Fahrzeuge an.

Links:

Eco-Drive

24. June 2008

Neu: myRespect als Podcast

Ab sofort gibt es myrespect.info auch auf die Ohren, d.h. als Podcast. In der ersten Folge sprachen wir mit Daniel Lüscher, dem Gründer von myblueplanet.ch. myblueplanet.ch ist eine Web-Plattform für alle, die sich gegen den Klimawandel engagieren möchten. Wie das genau funktioniert und was man tun muss, um sich dort zu engagieren, erfahrt ihr im Podcast.

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11. June 2008

CO2-Ausstoss des eigenen Autos kompensieren

blumeDie Mobiliar und Swiss Re haben gemeinsam ein Produkt im Kampf gegen den Klimawandel lanciert: Mit einem finanziellen Beitrag an CO2-Zertifikate können sowohl Kunden als auch Nichtkunden der Mobiliar den Ausstoss an Treibhausgasen des eigenen Autos kompensieren. Werde selbst aktiv: Berechne und kompensiere jetzt deinen CO2-Ausstoss.

06. June 2008

Trend aus Hollywood: Hybridautos

Toyota PriusFrüher verband man mit dem Glamour und den roten Teppichen von Hollywood grosse Stretch-Limousinen. Das war einmal. Das neue fahrende Statussymbol von Hollywoodstars ist klein, vergleichsweise preiswert und sparsam und hört auf den Namen Toyota Prius. Die Liste prominenter Besitzer liest sich wie ein Who-is-who der Hollywoodgrößen: Cameron Diaz, Leonardo DiCaprio, Carole King, Billy Joel oder David Duchovny. Der Prius ist ein so genanntes Hybridauto, das über zwei Motoren verfügt. Einer wird mit Benzin, der andere mit Strom betrieben, wodurch der Co2-Ausstoß gegenüber anderen Autos der gleichen Wagenklasse deutlich niedriger ist.

Nicht zuletzt dank der prominenten Promotion und aufgrund des allgemein gestiegenen Umweltbewusstseins hat der Trend zum Hybridwagen auch in Europa Fuss gefasst. Aber auch darüber hinaus gibt es ein gutes Argument, das für Hollywoodstars wohl kaum eine Rolle spielen dürfte, für den Durchschnittsverdiener allerdings schon: Ein Hybridauto ist einfach günstiger.

Das gilt für den Verbrauch und zahlt sich auch bei der Versicherung aus. Die Mobiliar in der Schweiz zum Beispiel bietet umweltbewussten Autofahrerinnen und Autofahrer bei den Haftpflicht- und Vollkaskoprämien einen günstigeren Tarif. Dieser Ökotarif gilt für erdgas- und ethanolbetriebene Fahrzeuge sowie für Hybridautos. Mit dem Abschluss einer MobiCar zum Ökotarif erhalten Kundinnen und Kunden zudem einen Gutschein für einen Eco-Drive-Kurs im Driving Center Veltheim im Wert von CHF 100.-. Auch in Deutschland bieten einige Versicherer spezielle Ökotarife bei der Kfz-Versicherung an, z.B. die Ontos und die HDI-Gerling.

04. June 2008

Geld für alle

Was für eine Idee: Jede Bürgerin und jeder Bürger erhält ein Grundeinkommen vom Staat – unabhängig davon, ob sie erwerbstätig sind oder nicht. Utopie, ökonomischer Blödsinn oder doch ein Weg zu einer gerechteren Gesellschaft?

Die Idee

Ein bedingungsloses Einkommen für alle. Wie viel? Daniel Häni von der Initiative Grundeinkommen schwebt ein existenzsichernder Betrag vor um die 2.500 Franken. Wichtig: Das Geld würde nicht zum bisherigen Lohn hinzukommen, sondern wächst in den bestehenden hinein, das Gesamteinkommen würde sich also nicht verändern, lediglich seine Zusammensetzung. Ersetzen würde es alle Sozialleistungen, es sei denn, jemand benötigt mehr.

Neue Einstellllung zur Arbeit

Durch das Grundeinkommen würde sich die Einstellung zur Arbeit verändern: arbeiten, weil man will, nicht mehr, weil man muss. Es ermöglicht den Menschen, vermehrt das zu tun, was ihnen entspricht, bedeutet mehr Freiheit, wäre für alle eine Basis, sich selbstständig zu machen, initiativ zu werden, Risiken einzugehen. Ein weiteres Argument: Vollbeschäftigung wird es nie mehr geben, ein Einkommen ist aber ein Bürgerrecht, unabhängig von der Arbeit. Erwerbslose müssten mit dem Grundeinkommen nicht mehr den demütigenden Gang auf zig Ämter auf sich nehmen, um zu Geld zu kommen. In einer GEO-Umfrage fordern drei von vier Deutschen: «Der Staat sollte für alle einen Mindestlebensstandard garantieren.»

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