Sparen… beim Einkaufen, Kochen und Essen
Bio bevorzugen: Bioprodukte kommen ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel voller Chemie aus.
Gehe mit der Zeit, kaufe saisongerecht ein: Erdbeeren im März (aus Israel) oder Spargel im Winter (aus Südamerika) sind ökologischer Blödsinn. Auf den Tisch gehört Gemüse vom heimischen Markt und aus der Freilandproduktion statt aus dem belgischen Gewächshaus. Auf regionale Marken achten kann man auch beim Grossverteiler.
Für Fleischfresser: Steak aus artgerechter Haltung vorziehen – denn glückliche Rinder geben qualitativ besseres Fleisch.
Beim Einkaufen aufs Verpackungsmaterial achten – fast die Hälfte der Haushaltabfälle bestehen nämlich aus Verpackungen. Deshalb: grosse Getränkeflaschen statt kleine Fläschchen kaufen, Mehrwegflaschen statt Dosen. Sag Nein zu Packungen, in denen jedes Teil nochmal separat verpackt ist. Lebensmittel wie Bananen oder Gurken, die von Natur aus eingepackt sind, nicht nochmals verpacken.
Das Gemüse ist geputzt? Organische Reste aus der Küche in Garten oder Hinterhof kompostieren. Ergebnis: nährstoffreicher Dünger, ideal für Zimmerpflanzen und den Garten.
Wasser für Tee, Nudeln, Reis usw. im Wasserkocher erhitzen statt auf dem Elektroherd.
Herd und Ofen 5–10 Minuten vor Ende der Kochzeit abstellen, Nachwärme nutzen. Braten erst ab zwei Kilo in den Backofen. Kleinere Stücke in der Pfanne braten.
Deckel auf die Pfanne: Oben ohne dauert das Gekoche länger – und man verbraucht viermal so viel Energie.
Schneller kochen: Schnellkochtöpfe sparen bis zu 50% Energie – und Zeit!
Geschirrspüler erst anwerfen, wenn sie voll ist.
100 g Spargeln aus Chile verursachen allein durch den Transport etwa 700 g CO2-Ausstoss. Zum Vergleich: Der Spargel aus der Umgebung und zur Spargelzeit hat nur 60 Gramm CO2 auf dem Gewissen. Für 1 kg Schweizer Freilandbohnen brauchts – von der Saat bis in den Laden 0,1 Liter Erdöl. Werden die Bohnen aus Kenia eingeflogen, sind 4,8 l Erdöl nötig.

Gestern, am 22.April 08, fand wieder der alljährliche 
Vor kurzem haben wir über den 
