29. April 2008

Sparen… beim Einkaufen, Kochen und Essen

Bio bevorzugen: Bioprodukte kommen ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel voller Chemie aus.

Gehe mit der Zeit, kaufe saisongerecht ein: Erdbeeren im März (aus Israel) oder Spargel im Winter (aus Südamerika) sind ökologischer Blödsinn. Auf den Tisch gehört Gemüse vom heimischen Markt und aus der Freilandproduktion statt aus dem belgischen Gewächshaus. Auf regionale Marken achten kann man auch beim Grossverteiler.

Für Fleischfresser: Steak aus artgerechter Haltung vorziehen – denn glückliche Rinder geben qualitativ besseres Fleisch.

Beim Einkaufen aufs Verpackungsmaterial achten – fast die Hälfte der Haushaltabfälle bestehen nämlich aus Verpackungen. Deshalb: grosse Getränkeflaschen statt kleine Fläschchen kaufen, Mehrwegflaschen statt Dosen. Sag Nein zu Packungen, in denen jedes Teil nochmal separat verpackt ist. Lebensmittel wie Bananen oder Gurken, die von Natur aus eingepackt sind, nicht nochmals verpacken.

Das Gemüse ist geputzt? Organische Reste aus der Küche in Garten oder Hinterhof kompostieren. Ergebnis: nährstoffreicher Dünger, ideal für Zimmerpflanzen und den Garten.

Wasser für Tee, Nudeln, Reis usw. im Wasserkocher erhitzen statt auf dem Elektroherd.

Herd und Ofen 5–10 Minuten vor Ende der Kochzeit abstellen, Nachwärme nutzen. Braten erst ab zwei Kilo in den Backofen. Kleinere Stücke in der Pfanne braten.

Deckel auf die Pfanne: Oben ohne dauert das Gekoche länger – und man verbraucht viermal so viel Energie.

Schneller kochen: Schnellkochtöpfe sparen bis zu 50% Energie – und Zeit!

Geschirrspüler erst anwerfen, wenn sie voll ist.

100 g Spargeln aus Chile verursachen allein durch den Transport etwa 700 g CO2-Ausstoss. Zum Vergleich: Der Spargel aus der Umgebung und zur Spargelzeit hat nur 60 Gramm CO2 auf dem Gewissen. Für 1 kg Schweizer Freilandbohnen brauchts – von der Saat bis in den Laden 0,1 Liter Erdöl. Werden die Bohnen aus Kenia eingeflogen, sind 4,8 l Erdöl nötig.

25. April 2008

Mach mit bei der grünen Sache!

dothegreenthingDer innere Schweinhund lässt sich natürlich viel leichter mit anderen zusammen überwinden. Diese Erkenntnis steht hinter der Website dothegreenthing.com, zu deutsch in etwa: »Mach mit bei der grünen Sache!«. Jeden Monat gibt es eine neue Aktion (ein »Green thing«) an der man teilnehmen kann. Wer mitgemacht hat, darf das in seinem Profil vermerken und auf die Anerkennung der anderen Seitenbesucherinnen und -besucher hoffen. Die Aufgabe im April lautet, die Zeit in der Duschkabine auf ein Minimum zu reduzieren. Wem das sowieso schon tut oder wem das nicht genug ist, der kann den nächsten Schwierigkeitsgrad wählen und kalt duschen. So spart man nicht nur Wasser, sondern auch Energie. Kompletten Beitrag lesen …

23. April 2008

Mutter Erde zuliebe

Earth Day Gestern, am 22.April 08, fand wieder der alljährliche Earth Day statt, inzwischen bereits zum 38. Mal. Als 1995 der 25. Earth Day begangen wurde, machten über 200 Millionen Menschen weltweit mit, heute gibt es den Earth Day in mehr als 150 Ländern der Erde. Die Idee dahinter ist, besonders Jugendliche über die Umwelt aufzuklären und sie gleichzeitig dafür einzuspannen. Die Organisation »Earth Day« versteht sich als neutrale Anlaufstelle, die den Kontakt der Einzelinitiativen untereinander schafft, Fachwissen liefert und die Medienpräsenz ermöglicht. Kompletten Beitrag lesen …

18. April 2008

Aktiv gegen Klimawandel

Blauer PlanetDer Klimawandel ist ein globales Problem, bei dem sich schnell die Frage aufdrängt, was der Einzelne denn dagegen ausrichten kann. Klar, Energie sparen und bewusst konsumieren. Aber sonst? Antwort auf diese Frage gibt die Projektdatenbank auf myblueplanet.ch, in der eine Vielzahl regionaler Umwelt- und Klimaschutzprojekte erfasst sind. Über die Community kannst du dich informieren und Projekte suchen, die du durch tatkräftigen Einsatz unterstützen möchtest.

Natürlich kann man sich rein ehrenamtlich engagieren. Myblueplanet setzt bei den Projekten aber auch auf eine innovative Form des Sponsorings, nämlich das Corporate Volunteering. Dabei stellt ein Unternehmen einer guten Sache, in diesem Fall also myblueplanet-Projekten, nicht (nur) Geld zur Verfügung, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einen Teil ihrer Arbeitszeit für ein bestimmtes Klimaschutz-Projekt arbeiten. Vielleicht lässt sich ja auch dein Chef dafür begeistern? Fragen kostet ja nichts.

Weitere Infos dazu gibt es auf myblueplanet.ch. Kompletten Beitrag lesen …

16. April 2008

Grün telefonieren

ECODECTVor kurzem haben wir über den Trend zu grüner IT berichtet, der nicht nur PC und Server betrifft, sondern im weiteren Sinne auch andere elektronische Bürogeräte, zum Beispiel auch Schnurlostelefone. Dort gibt es jetzt den ECO DECT Standard, mit dem man bis zu 60% weniger Strom verbraucht als mit herkömmlichen Modellen. Denn bei denen wird volle Power gesendet, egal, wie weit das Mobilteil von der Basisstation entfernt ist und ob überhaupt telefoniert wird oder nicht. Beim ECO DECT Standard wird die Sendeleistung der jeweiligen Entfernung angepasst und heruntergefahren, wenn gar nicht telefoniert wird. Und das spart natürlich Strom. Beim Telefon sind die Einsparmöglichkeiten sicher nicht enorm, aber über die Zeit summiert sich da ganz schön was zusammen. Ein anderer Aspekt ist, dass die Funkstrahlung von Schnurlostelefonen möglicherweise gesundheitliche Auswirkungen hat. Das ist zwar umstritten, schaden wird weniger Strahlung aber in keinem Fall. Auch für W-LAN-Router gibt es übrigens den ECO DECT-Standard. Kompletten Beitrag lesen …

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